Termine Als Instagram/WhatsApp-Story-Garfik

Regelmäßig erscheinen meine Termine als Instagram-Story und im WhatsApp-Status. Ziel ist dabei eine übersichtliche, professionelle Darstellung der anstehenden Veranstaltungen. Eine schicke Grafik dafür zu erstellen, ist heute deutlich einfacher als noch vor ein paar Jahren. Früher habe ich solche Übersichten in PowerPoint gebaut. Textfelder verschieben, Farben anpassen, exportieren, noch einmal korrigieren. Das war funktional, aber jedes Mal Handarbeit.

Mit der Canva-App wurde es zwar schneller. Trotzdem blieb es ein kleiner Designprozess: Vorlage auswählen, Termine einfügen, Abstände prüfen, Logo platzieren, Farbton anpassen. Jeder Monat ein paar Minuten mehr, als die Aufgabe eigentlich wert ist.

Seit einigen Monaten funktioniert die Text-auf-Bild-Funktion von ChatGPT deutlich zuverlässiger. Also habe ich es ausprobiert. Einen ausgefeilten Prompt habe ich dabei nicht formuliert. Stattdessen habe ich schlicht den Link zu meinem öffentlichen Webseiten-Kalender eingefügt und eine kurze Nachricht ergänzt:

Erstelle auf Basis dieser Termine eine Instagram-Story-Grafik im Format 1080 × 1920 px mit meinen anstehenden Terminen. Bitte modern, ruhig, hochwertig, im Corporate Design mit den Farben #6DAD29, #00A1B1 und #18324d.

Mehr war es zunächst nicht. Keine lange Anleitung, kein durchdachtes Design-Briefing. Einfach die Termine, das Format und meine Farben.

Die erste Version war bereits erstaunlich nah an dem, was ich sonst manuell gebaut hätte. Natürlich nicht perfekt. Ein Termin fehlte, die Reihenfolge musste angepasst werden, das Logo sollte noch integriert werden. Aber statt neu anzufangen, habe ich nur korrigiert.

Das war der eigentliche Unterschied: Ich habe nichts verschoben, nichts skaliert, nichts formatiert. Die Arbeit verlagerte sich vom Gestalten ins Formulieren. Termine ergänzen, Reihenfolge anpassen, Logo einbauen – jede Änderung war eine sprachliche Korrektur, keine Layout-Arbeit.

Die Grafik war am Ende sofort einsetzbar: markenkonform, klar strukturiert, gut lesbar. Und vor allem reproduzierbar. Wenn sich etwas ändert, passe ich den Inhalt an – nicht das Design.

Logo und Farbwerte würde ich künftig als feste Hinweise im Projekt hinterlegen. Also nicht jedes Mal neu formulieren, sondern einmal sauber definieren: Corporate-Farben, Logo-Datei, Formatvorgaben.

Ein eigenes Custom GPT ist dafür nicht notwendig. Wichtiger sind klar hinterlegte Gestaltungsstandards, auf die ich jederzeit zurückgreifen kann.

So bleibt das Design konsistent – und der Aufwand minimal.